Telmo
Rodriguez hat Wein in seinen Genen. Vor knapp 40 Jahren
im Baskenland geboren, verbrachte er
seine Kindheit auf dem
Weingut seines Vaters (Remelluri) studierte Biologie
in Bilbao, machte das Önologie-Diplom in Bordeaux und lernte beim
legendären Bruno Prats auf Cos d`Estournel die hohe Schule
der Weinbereitung in der Praxis. Dann hatte er eine Vision:
Er wollte gleichzeitig in unterschiedlichen Regionen Spaniens
die besten nur möglichen Weine machen. 1994 begann er
zusammen mit Pablo Eguzkiza und jungen, in Bordeaux ausgebildeten Önologen
das vielleicht ehrgeizigste Projekt der neuen spanischen
Weinbaugeschichte.
2002 kürte ihn die eher französischen Weinen verpflichtete „Revue
du Vin de France“ geradezu euphorisch zum „Bordeaux
en Espagne“ und mit spektakulären Bewertungen zum
neuen Star. Telmo Rodriguez, der vielleicht begabteste, kreativste
Weinmacher Spaniens, macht nicht Kopien großer Bordelaiser
Gewächse, sondern Weine, die sie mit außerordentlicher
Konzentration, Dichte, Eleganz und Finesse noch übertreffen
können.
Terroirweine mit ausgeprägtem Charakter ihrer regionalen
Rebsorten und Region. Ihre Trauben stammen aus den besten
Lagen von überwiegend sehr alten Rebstöcken und
werden in modernen Kelleranlagen schonend ausgebaut – zu „Vinos
con Alma“, wie Telmo Rodriguez sagt, Weine mit
Seele.